Linus

Kategorie: anstrengend

Ich bin der Neuzugang bei den Zimmertigern, geboren Anfang Mai 2013 in Ennepetal-Bülbringen. Meine Mutter ist eine Maine Coone, der Vater eine Zufallsbekanntschaft aus der Nachbarschaft. In unserem Wurf sind wir 3 Brüder, mittlerweile alle vermittelt, einer nach Mainz und der andere ins Ruhrgebiet. Am 9.August bin ich dann in mein neues Zuhause am Büttenberg umgezogen, erst weg von der Mama, dann im Auto durch ganz Ennepetal – den neuen Dosenöffnern habe ich erst mal gezeigt das ich ganz schön kräftig maunzen kann. Raus aus der blöden Transportbox, mal kurz umgesehen aber dann habe ich mir ein Plätzchen unterm Schrank gesucht und mit dann die merkwürdigen neuen Dosenöffner angesehen die abwechselnd auf dem Teppich lagen und immer „Linus“  zu mir sagen. Keine Ahnung was das bedeutet…

Eigentlich sind die aber ganz lieb, die haben sofort verstanden das ich gerne meine Streicheleinheiten bekomme. Da ist noch eine andere Katze, die ist aber noch sehr reserviert mir gegenüber, mal schauen ob wir doch noch Freundschaft schließen.

Update 17.August: So, die erste Woche habe ich überstanden, eigentlich ist es ganz nett hier. Die alte schwarz-weiße Dame faucht mich immerhin nicht mehr an, aber wenn ich versuche ihren Schwanz zu schnappen kriege ich einen gewischt – mag die das nicht oder ist es ihre Art mir zu zeigen das sie mich gut leiden kann?

Update 24.August: Komisch, irgendwas ist anders – die große schwarz-weiße Katze ist nicht mehr unter dem Bett, es gibt auf einmal nur noch was im Keller zu futtern, die Dosenöffner sind ganz traurig.

Update 9.November: Die Dosenöffner sagen nicht mehr kleine Kater zu mir – keine Ahnung was das nun wieder soll. Mittlerweile gehe ich regelmäßig raus wenn mir jemand die Terrassentür aufmacht, die Dosenöffner sagen das ich mich mit der Katzenklappe zu dusselig anstelle und deshalb noch nicht den Weg durch den Keller hin bekomme. Dabei habe ich doch schon den ersten Lebendfang nach Hause gebracht, Libellen schmecken übrigens nicht.

Letzte Woche war hier was los, es war stürmisch, dann kam erst der Papa vom Dosenöffner, kurze Zeit später ein Dachdecker und es wurde das Dachfenster repariert was beim Sturm aufgegangen war. Ich habe mich nach oben verdrückt und wie der Stress vorbei war kam der Dosenöffner nach Hause. Einen Tag später kamen wieder fremde Leute und haben eine neue Waschmaschine gebracht. Diese Unruhe gefällt mir nicht, ich traue mich im Moment nicht so richtig die Treppe nach oben.

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